Hallo ihr Lieben und willkommen zurück auf meinem Blog. Passend zur besonderen Weihnachtszeit habe ich heute nochmal ein besonderes Thema für euch. Es geht darum, Traditionen zu brechen.

Bei der Hochzeit Traditionen brechen

Während wir vor allem was Weihnachten angeht, gerne Traditionen beibehalten, werden in Sachen Hochzeit gerne mal die ein oder anderen Traditionen gebrochen. Welche Traditionen das sind und wieso es manchmal genau das richtige sein kann die Tradition zu brechen erfahrt ihr jetzt:

Traditionen brechen und einen First Look machen

In der Regel läuft es so ab, dass sich das Brautpaar bei der Trauung zum ersten Mal sieht. Das heißt, das Brautpaar trifft zum ersten mal kurz vor der Trauung, entweder vor dem Einlauf in die Kirche oder zur freien Trauung oder sogar erst vor dem Altar so richtig aufeinander Und das ist dann der First Look, der Moment in dem sich Braut und Bräutigam zum ersten Mal in ihrer Hochzeitsrobe betrachten können. Ein Moment den man genießen will, der aber leider viel zu schnell vorbei ist, weil dann die Trauung beginnt.

Um beim First Look, beim ersten Beisammensein als Braut und Bräutigam einen Moment für sich zu haben und den Moment genießen zu können, bevor man unter der Haube ist, haben sich Brautpaare schon gesagt: “Wir brechen die Tradition”! Das Brautpaar hat sich dann also nicht vor der Hochzeitsgesellschaft zum ersten Mal gesehen, sondern allein und ganz für sich.

Bei einem solchen First Look zu zweit kann sich das Brautpaar in Ruhe betrachten und liebevolle Worte an sich richten, bevor sie sich die Liebe einander vor all ihren Gästen versprechen. So ganz intim ist es ja doch nochmal was anderes als vor allen anderen.

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Bei einem First Look vor der Trauung kann das Brautpaar den Moment in vollen Zügen genießen ©Africa Studio/Shutterstock.com

Brautpaarshooting noch vor der Trauung

Was gern mit so einem First Look verbunden wird ist das Brautpaarshooting. Ihr könntet diesen Moment also fest in euren Tagesablauf einplanen und statt 15-20 Minuten direkt eine Stunde für euer Shooting einplanen. Neben den klassischen Brautpaarfotos kann der Fotograf euren ersten Blick, den ihr aufeinander werft, festhalten und romantische Momente in Fotos einfangen. Somit habt ihr neben den klassischen Hochzeitsfotos auch spontane und sehr emotionale Bilder von euch.

Einen ganz besonderen Vorteil hat der First Look vor der Trauung auch noch. Nach der Trauung verschwindet ihr nicht für eine Stunde wegen des Brautpaarshootings. Damit könnt ihr den Sektempfang anders einplanen oder euch sogar mehr Zeit mit den Gruppenfotos lassen, wenn ihr welche möchtet.

Die Tradition, sich bei der Trauung zum ersten Mal zu sehen, wird also nicht nur aus organisatorischer Sicht gebrochen und für ein besonderes Shooting vorverlegt, sondern auch um den First Look für sich zu haben und genießen zu können. Meiner Meinung nach ist das definitiv ein guter Grund, um die Tradition mal zu brechen.

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Mit dem First Look vor der Trauung lässt sich wunderbar das Shooting verbinden ©Iuliia Khabibullina/Shutterstock.com

Traditionen brechen: Keinen Polterabend machen

Eine weitere Tradition, die gern mal gebrochen wird, ist die Veranstaltung eines Polterabends. Einen Polterabend zu organisieren ist zusätzliche Arbeit für das Brautpaar, wenn das nicht von den Trauzeugen und der Familie übernommen wird. Manchmal muss man einfach Traditionen brechen. Je nachdem welche Mittel man zur Verfügung hat und wie man sich einen Polterabend vorstellt, kann das natürlich auch mit höheren Kosten verbunden sein. Je nachdem wie groß die Gesellschaft ist, die ihr einladen möchtet und in welcher Location ihr den Polterabend veranstalten würdet, kommen Mietkosten und Verpflegungskosten auf euch zu. Um sich das zu ersparen, wird die Tradition des Polterabends gern mal gebrochen und darauf verzichtet.

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Traditionen brechen: Einen Polterabend zu veranstalten ist definitiv kein Muss ©Bogdan Sonjachnyj/Shutterstock.com

Der Polterabend ist meist dazu da auch Freunde und Bekannte einzuladen, die bei der Hochzeit nicht eingeladen sind. Das sind dann meist alte Schulkameraden, Arbeitskollegen und gute Bekannte. Wenn auch ihr mit dem Gedanken spielt den Polterabend ausfallen zu lassen und euch aber nicht dazu überwinden könnt, weil ihr einfach viele nicht zu eurer Hochzeit eingeladen habt, kann ich euch nur eins sagen: Es ist eure Hochzeit und eure Entscheidung!

Bei einer Hochzeit sollte es keine Bedingungen von Außen geben, die Bedingungen für eure Hochzeit stellt nur ihr als Brautpaar. Gestaltet eure Hochzeit so wie es euch gefällt. Wenn ihr das Budget, welches ihr für den Polterabend verbrauchen würdet, lieber in das Hochzeitsessen, den DJ oder die Band oder in das Hochzeitskleid investieren wollt, dann macht das! Diesen Tag erlebt ihr nur einmal und zwar mit euren Liebsten, die euch an diesem Tag begleiten sollen und das ist das Wichtigste.

Was ich euch nicht vorenthalten möchte ist, dass ihr auch eine Polterhochzeit feiern könnt. Polterhochzeiten finden nicht allzuoft statt, aber es gibt sie. Besonders wenn man eine größere Hochzeitsgesellschaft hat, einen engen Bezug zur Arbeitsstelle hat und vielleicht sogar in diesen Räumlichkeiten heiratet, bietet es sich an eine Polterhochzeit zu feiern. Man muss dazu sagen, dass Polterhochzeiten meist nicht wie die klassischen Hochzeiten gestaltet sind.

Beispielsweise wird auf einer Polterhochzeit statt auf ein Menü auf ein Buffet zurückgegriffen und statt vielen warmen Speisen, viele Beilagen angeboten. Im Großen und Ganzen sind Polterhochzeiten unkonventioneller, was zum Vorteil hat, dass von eurer Hochzeit nicht die typischen Klischees erwartet werden können, wenn auf der Hochzeitseinladung Polterhochzeit steht.

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Ein Polterabend ist natürlich auch mit Kosten verbunden, die eingeplant werden müssen ©IVASHstudio/Shutterstock.com

Kein klassischer Anschnitt der Hochzeitstorte

Ein Traditionsbruch, den ich erst vor kurzem erlebt habe, ging die Hochzeitstorte an. Normalerweise ist es Tradition, dass Braut und Bräutigam die Hochzeitstorte gemeinsam anschneiden. Klassisch ist bei diesem Brauch der Streit darum, wer die Hand oben hat. Den der Brauch besagt, dessen Hand oben ist, der wird auch das Sagen in der Ehe haben. Fast auf jeder Hochzeit wird diese Tradition mit Freude fortgeführt.

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Traditionen brechen: Wer beim Tortenanschnitt die Hand oben hat, hat auch das Sagen in der Ehe ©irina owl/Shutterstock.com

Auf der Hochzeit, auf der ich letztens war, war das anders. Nicht Braut und Bräutigam haben die Hochzeitstorte angeschnitten, sondern die Brautmutter und die Mutter des Bräutigam waren für den Anschnitt der Hochzeitstorte zuständig. Die Idee fand ich super! Es ist für die Hochzeitsgesellschaft überraschend, macht das Ganze irgendwie spannender und ist auch eine schöne Geste den Müttern gegenüber.

Ich fand es sehr schön, dass die Brautmütter in die Hochzeit einbezogen wurden und einen eigenen Auftritt erhalten haben. Generell finde ich es immer schön, wenn den Brauteltern von beiden Seiten für die Unterstützung gedankt wird. Und Brautmütter, die vielleicht ab und zu während der Hochzeitsplanung aneinander geraten sind, kann eine solche gemeinsame Geste zusammenschweißen.

Traditionen brechen muss also nicht unbedingt etwas negatives sein. Ganz im Gegenteil! Manchmal ist es Zeit für etwas Neues, etwas Anderes und wie man sieht, kommt nur Gutes dabei heraus!

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Es ist immer schön, wenn auch die Eltern und Schwiegereltern einbezogen werden ©Blend Images/Shutterstock.com

Weitere hilfreiche Tipps für die gesamte Hochzeitsplanung findet ihr hier:

Allgemeine Tipps zur Hochzeitsplanung findet ihr hier:

Mit diesen sechs Schritten solltet ihr die Hochzeitsplanung beginnen

Infos über meinen Alltag als Hochzeitsplanerin findet ihr hier:

Hochzeitsplaner Rhein Main Gebiet: So sieht mein Alltag aus!

Wie ihr den richtigen Hochzeitsplaner findet, erfahrt ihr hier:

Hochzeitsplaner Frankfurt: So findet ihr den Richtigen!

Wann ein Wedding Planner sinnvoll ist, könnt ihr hier nachlesen:

Wedding Planner: Wann ist ein Wedding Planner sinnvoll?

Damit wünsche ich euch jetzt eine wundervolle Zeit mit euren Liebsten, schöne Weihnachten und wir hören uns vor dem Jahreswechsel wieder!

Ein Frohes Fest euch allen!

Eure Carina 🙂

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