kartenmacherei-Hochzeitsstudie: So heiratet Deutschland während Corona

Hochzeitsstudie Corona

Während Corona heiraten zu wollen ist nicht für jedes Brautpaar eine tolle Erfahrung. Corona bringt eine große Unsicherheit in Bezug auf die Planung und die Durchführung der Hochzeit mit. Doch wie geht es den zukünftigen Brautpaaren? Was geht ihnen durch den Kopf?

Ihr seid auf jeden Fall nicht allein! Die kartenmacherei hat eine Hochzeitsstudie für das Jahr 2021 veröffentlicht und geht unter anderem auch darauf ein, wie sich Brautpaare innerhalb Deutschlands während der Corona-Pandemie fühlen. Wir möchten euch gerne ein paar Kernergebnisse aus der Studie vorstellen. Hier findet ihr die ganze Studie: https://www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie/.

Während Corona heiraten: Kernergebnisse der Hochzeitsstudie

Findet unsere Hochzeit überhaupt statt?

Viele Paare haben ihre Hochzeit bereits von 2020 auf das Jahr 2021 verschieben müssen und sind somit nun unsicher, ob ihre Hochzeit überhaupt stattfindet. Doch wie viele Brautpaare sind von dieser Unsicherheit geprägt: ganze 72 Prozent! Das ist weitaus mehr als die Hälfte der Befragten.

Hochzeitsstudie Heiraten Corona
Findet unsere Hochzeit denn überhaupt statt?©pha88/Shutterstock

Hochzeitstermin wurde verschoben.

Wenn ihr euren Hochzeitstermin einmal verschieben musstet, gehört ihr zu den 76 Prozent der Brautpaare. Zwei Mal ihre Hochzeit verschieben musste sogar 26 Prozent und drei Mal oder öfter mussten 2 Prozent der Paare ihre Hochzeit verschieben. Das Verschieben der ganzen Hochzeitet mündet leider in einem absoluten Terminchaos, da das Heiraten (zum Glück) nicht einfach aufhört.

Verschiebungen nach Bundesländern

Da im Süden Deutschlands die Corona-Zahlen höher waren, sind auch dort die meisten Hochzeiten verschoben worden. Hier könnt ihr euch einen Eindruck machen, wie viele Verschiebungen es nach Bundesländern gab:

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©https://www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie/

Welche Gründe gab es, um die Hochzeit zu verschieben?

Zu Beginn der Pandemie haben 72 Prozent der Brautpaare vermehrt ihre Hochzeit aufgrund von Zweifeln verschoben. Sie zweifelten, ob ihre Hochzeit denn überhaupt stattfinden könne.

Ein weiterer Grund für das Verschieben der Hochzeit sind die auferlegten Hygienekonzepte und Abstandsregeln. Obwohl diese es wieder möglich gemacht haben, während Corona zu heiraten, hat dies 66 Prozent der zukünftigen Brautpaare abgeschreckt.

Zusätzlich wurden Obergrenzen für die Anzahl der Hochzeitsgesellschaft festgelegt. Viele Brautpaare hätten daraufhin ihre Gästeliste kürzen müssen und verschoben deshalb ihre Hochzeit erstmal.

Coronahochzeit Studie
Die Gästeliste zu kürzen kam für einige nicht in Frage. ©Monkey Business Images/Shutterstock.com

Ein weiterer wichtiger Grund für das Verschieben von Hochzeiten war die Planungsunsicherheit bei Hochzeitsdienstleistern. Dies war lediglich nur bei 23 Prozent der Befragten der Fall. Hier hatten Brautpaare die Befürchtung, dass die Hochzeitsdienstleister während Corona insolvent werden und die Buchung somit hinfällt.

Die Ansteckung auf einer Hochzeit war bei nur 7 Prozent ein Grund, die Hochzeit zu verschieben. Somit vertraute man doch schon sehr auf die Hygienekonzepte und Abstandsregelungen.

Sommermonate immer noch die Hauptsaison

Die Hauptsaison hat sich trotz Corona nicht verschoben. Da das Virus Untersuchungen nach nicht sehr hitzeresistent ist, bietet es sich somit an, in den Sommermonaten zu heiraten. Somit sind auch für das Jahr 2021 die meisten Hochzeiten in den Monaten Mai bis August geplant.

Im letzten Jahr mussten viele Brautpaare ihre geplante Hochzeit, welche im Mai oder Juni stattfinden sollte, aufgrund der Regelungen absagen oder verschieben. 27 Prozent der zukünftigen Brautpaare planten ihre Hochzeit ursprünglich im Juni 2020 und mussten diese dann verlegen. Im August waren es 14 Prozent der Brautpaare, die ihre Hochzeit aufgrund von diversen Gründen doch lieber auf 2021 verschoben haben.

Hochzeitsstudie Heiraten Pandemie
Die Sommermonate sind immer noch am beliebtesten. ©sirtravelalot/Shutterstock.com

Auf die Traumlocation verzichten.

Die Traumlocation für die eigene Hochzeit war für jedes 10. Paar leider unerreichbar. Von all den zukünftigen Brautpaaren haben 9 Prozent ihre bereits gebuchte Location abgesagt und dafür eine kleine Location gebucht. Einige Paare versuchten auch, ihre Traumlocation für einen späteren Zeitpunkt zu reservieren, und sind daran gescheitert. Für 11 Prozent war die Traumlocation zu einem neuen Termin bereits nicht mehr verfügbar.

Gefühlschaos hoch 10!

Eine Hochzeit ist das Fest der Liebe – die Planungsphase sollte man voller Vorfreude auf das einmalige Ereignis beginnen. Durch die ganzen Corona-Maßnahmen und Verschiebungen verspürten allerdings 35 Prozent der zukünftigen Brautpaare keine Vorfreude auf ihre Hochzeit mehr.

In der Studie kam sogar heraus, dass 2 Prozent der Befragten die Hochzeit und auch ihre Partnerwahl in Frage stellten. Das ist ein besonders unerwartetes Ergebnis unserer Meinung nach!

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Das Fest der Liebe sollte sich auf jeden Fall dadurch nicht überschatten lassen. ©MakeStory Studio/Shutterstock.com

Allerdings gibt es nicht nur negatives zu berichten: es freuen sich trotz der Pandemie noch 34 Prozent auf ihre geplante Hochzeit. Ebenso hat Corona nicht nur Paare auseinandergebracht, sondern andere Paare stärker gemacht und näher zusammengerückt. Von den Befragten sind sich 8 Prozent nun sicher, dass sie unbedingt heiraten möchten.

Fazit

Die Corona-Pandemie hat uns alle vor eine große Herausforderung gestellt. Ob es nun das Planen und Feiern von Hochzeiten, der eigene Job oder sogar die eigene Beziehung ist. Wichtig ist jedoch, dass man zusammenhält! Möchtet ihr bald zeitnah heiraten, empfehlen wir euch eine kleine Gästeanzahl, ein gut durchdachtes Konzept und eine genaue Vorbereitung.

Liebe Grüße, Eure Rebekka 🙂

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